Hundeverein

Der arme Hund mag nicht in der Box im Auto mitfahren

(Teil 2 von ein Hund kommt ins Haus)

Weil der frischgebackene Hundebesitzer ja alles richtig machen will, hat er sich eine Autobox oder  einen Sicherheitsgurt mit Geschirr für das neue vierbeinige Familienmitglied gekauft und nun schätzt dieses seine neue Transportgelegenheit gar nicht. Vielleicht liegt es daran, dass der Hund in die Transportbox gestopft wurde, und los ging die Fahrt. Am Ziel dann angekommen, wird das jammernde und unruhige Fellknäuel schnell aus dem verhassten Gefängnis genommen. Nach zwei drei solchen Fahrten, werden sie ihren Hund nicht mehr dazu überreden können, eine gemeinsame Autofahrt in Angriff zu nehmen.

Hier ein paar Ratschläge wie sie ihrem Hund schnell dazu bringen, dass er die Autobox bald als sein zweites Wohnzimmer betrachtet. Machen sie dem Hund die Box schmackhaft! Ein Kauknochen oder ein gefüllter Futterkong wirken wahre Wunder. Lassen sie am Anfang die Box noch offen und bleiben sie bei ihrem Vierbeiner. Nach einer Weile, wenn sich der Hund noch ruhig in seiner Box verhält, holen sie in wieder heraus. Die Zeit in der Box wird gesteigert, ruhiges verhalten wird fürstlich mit Leckis belohnt.

Nun beginnen sie die Box kurz zu schließen, verhält sich der Hund entspannt und ruhig, darf er die die Box wieder verlassen. Die Zeit bei der die Boxtür geschlossen bleibt wird langsam gesteigert, sie bleiben aber immer in seiner Nähe. Lassen sie ihr Fellknäuel nicht aus der Box wenn er unruhig und quengelig ist, beruhigen sie ihn. Ist er wieder entspannt darf er die Box verlassen. Jetzt können sie das Auto schon startet, nach 2-3 Minuten Auto abstellen, verhält sich der Hund ruhig, darf er die Box verlassen. Funktioniert das alles kann man mit kurzen Wegstrecken beginnen.

 So, jetzt noch ein paar Hinweise zum Verlassen der Autobox. Öffnen sie niemals die Boxentür und lassen den Hund einfach aus dem Auto springen. Das könnte an befahrenen Straßen oder auf Parkplätzen sein Todesurteil sein. Auch könnten andere Verkehrsteilnehmer schweren Schaden durch ihren Hund davontragen, zum Beispiel, wenn er vor ein Fahrrad oder Motorrad springt. Also üben wir das Aussteigen aus dem Auto. Wir öffnen beim Fahrzeug die Heckklappe und stellen uns zur geschlossenen Box. Nun öffnen wir das Boxtürchen einen Spalt breit, drückt der Hund jetzt dagegen, weil er schon ganz aufgeregt ist und das Auto verlassen will, machen wir das Türchen wieder zu. Sie werden sehen ganz schnell hat der Hund begriffen, dass sein drängeln nicht zum Erfolg führt. Er wird sich zurücknehmen, verhält er sich ruhig und entspannt öffnen sie die Boxtür wieder und belohnen in für das ruhige Verhalten. Leinen sie nun ihren Hund an, danach darf er aussteigen. Sie werden sehen, es ist nicht schwer ihren Liebling an die Autobox zu gewöhnen, und ihm das ruhige Ein und Aussteigen aus dem Auto zu lernen.

Probieren sie es aus, es ist einfacher als sie glauben, investieren sie etwas Zeit in die Übung, dann klappt das mit Sicherheit!

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